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BBO kritisiert schmale Brücken
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Donnerstag, 15. Mai 2014

Nordumgehung: Einziehung des Frankenweges heute im Ausschuss

  nw 20140515 Norzerschneidung Brücke Werster Heide
  Gemessen und für zu schmal befunden:
Eckhard Grummert (BBO) (l.) und Reiner Barg (BBO) auf der neuen Brücke, die die Werster Heide über die Nordumgehung führt. Foto: Jörg Stuke
Bad Oeynhausen (juk). Die Verbindung ist abgeschnitten: Quer durch den Frankenweg arbeiten sich derzeit die Bagger, die hier für den vierten Streckenabschnitt der Nordumgehung buddeln. Und der Frankenweg bleibt getrennt. Deshalb will die Stadt ein 220 Meter langes Stück des Frankenweges nördlich der Werster Straße einziehen, also: als Straße auflösen. Darüber will heute der Ausschuss für Stadtentwicklung beraten.

Die Kappung dieser Nord-Süd-Verbindung hat Folgen: "Der Verkehr, der früher über den Frankenweg geflossen ist, wird dann voraussichtlich über die Werster Heide fließen", vermutet Reiner Barg von der BBO (Bürger für Bad Oeynhausen). Darauf aber sei die neue Brücke, die die Werster Heide über die Nordumgehung führt, nicht ausgelegt. Gerade Mal 4,50 Meter ist die Fahrbahn auf der Brücke breit. "Wenn sich hier zwei Pkw begegnen wird das schon extrem eng", befürchten Barg und sein Parteikollege Eckhard Grummert. Sei ein Trecker oder ein Lieferwagen dabei, gehe nichts mehr.

Das bestätigt Sven Johanning von Straßen NRW. "Die Straße zur Brücke ist auch nicht breiter. Das war für die Planungen erst mal ausschlaggebend", so Johanning. Zudem sei das auch im Planfeststellungsverfahren festgeschreieben und mit der Kommune abgestimmt.

Genau das kritisiert auch die BBO: "Wir machen Straßen NRW keinen Vorwurf. Aber die Parteien, die die Nordumgehung beschlossen haben, hätten sich um diese Planungen kümmern müssen", sagte Barg. Zudem an der Nordumgehungsbrücke Stüher Straße ein ganz ähnliches Problem auftrete. "Aber jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen", so Barg.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung tagt heute ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich.

© 2014 NEUE WESTFÄLISCHE - Bad Oeynhausener Kurier vom 15.05.2014