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Bahnhof: Weichen für Zukunft stellen
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Donnerstag, 07. Februar 2013
Bad Oeynhausen liegt beim Gutachten-Termin vorn

Von Peter Steinert
Bad Oeynhausen. Die Kurstadt gehört zu den ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die ihr Interesse am zum Verkauf stehenden Bahnhofsgebäude bekundet haben. Das sagte gestern auf NW-Anfrage Thomas Lennertz von der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG). 29 Gebäude stehen derzeit in NRW zum Verkauf. Der Nordbahnhof in Bad Oeynhausen ist eines der Objekte, von denen sich die Bahn trennen will, da das Gebäude für die Abwicklung des Zugverkehrs nicht direkt benötigt werde.

Eine erste Frist bis zum Jahresende 2012 war nicht von allen in Frage kommenden Städten oder Gemeinden genutzt worden, so dass die BEG die Frist bis Mitte Januar verlängert hatte. Lennertz: „Wir werden für die jetzt anstehenden Gutachten trotzdem bei einem Eröffnungstermin im ersten Quartal 2013 festhalten, an dem die Stadt, die Bahn und die BEG beteiligt sind.“

Bad Oeynhausen könne wegen der frühen Rückmeldung darauf hoffen, dass die Kurstadt auf der Terminliste ganz vorne landet. Bei einer zweiten Besichtigung stehe die Technik im Mittelpunkt, ehe dann Stadt und Bahn das Ergebnis gemeinsam bewerten.

„Dabei entscheiden beide Seiten, ob das Gutachten marktkonform ist“, sagt der BEG-Geschäftsführer, der „drei bis sechs Monate“ für diesen Verfahrensabschnitt einkalkuliert. Thomas Lennertz: „Wir wollen alle Gutachten dieses Jahr vorliegen haben. Das heißt aber nicht, dass wir bis zum 31. Dezember auch alle Bahnhofsgebäude verkauft haben.“

Die BEG mit Sitz in Essen ist ein gemeinsames Tochterunternehmen vom Land Nordrhein-Westfalen und der Bahn. Im vergangenen Juli war eine Vereinbarung über die Bildung eines dritten Empfangsgebäude-Pakets NRW geschlossen worden. Danach stehen neben dem Nordbahnhof in Bad Oeynhausen auch die ostwestfälischen Bahnhöfe in Altenbeken, Bünde, Halle, Minden und Petershagen-Windheim zur Disposition.

Die Kommunen haben ein Vorkaufsrecht und müssen lediglich einen Eigenanteil in Höhe von 1.000 Euro leisten, wenn sie an einer Begutachtung zur Erlangung der Fördermittel teilnehmen wollen. Zur Finanzierung ist ein spezielles Landes-Förderprogramm aufgelegt worden.

Bad Oeynhausens Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich erklärte zuletzt: „Bad Oeynhausen hat es nun selbst in der Hand, was mit dem Bahnhofsgebäude passiert.“

© 2013 NEUE WESTFÄLISCHE - Bad Oeynhausener Kurier vom 07.02.2013