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Pressemitteilungen - Stellungnahmen BBO - Thema Mindener/Kanalstraße PDF Drucken E-Mail
Landschaftsschutzgebiet soll Gewerbeflächen weichen
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Dienstag, 14. Mai 2013
BBO fordert alternativ Nutzung von Gewerbebrachen an Mindener Straße

Bad Oeynhausen. Die Bürger für Bad Oeynhausen (BBO) lehnen weiterhin die Bebauung des im Landschaftsschutzgebiet liegenden Grundstücks zwischen Kanalstraße und Am Kokturkanal ab. Das Autohaus Glinicke möchte seinen gegenwärtigen Standort aufgeben, um auf einem Teil dieser Fläche eine Erweiterung zu ermöglichen.

Diesen Wünschen sind die Verwaltung der Stadt Bad Oeynhausen und auch alle  anderen Ratsfraktionen nachgekommen, indem die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden,  um den Autohausbau auf der Fläche zu ermöglichen. In der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 16. Mai soll der Beschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan gefasst werden.

Dipl. Architekt Eckhard Grummert, sachkundiger Bürger im Ausschuss: "Wir werden dem nicht zustimmen. Man baut in die freie Landschaft, versiegelt kostbaren Boden im Landschaftsschutzgebiet  und nimmt sich Entwicklungsmöglichkeiten für das Naherholungsgebiet Sielpark und Werreaue.“ Nicht ohne Grund ist die insgesamt 2,7 Hektar große Fläche im Flächennutzungsplan als „Grünfläche-Parkanlage“  ausgewiesen. Matthias Köhler: “Aus gesamtstädtischer Sicht ist die geplante Entwicklung dort für die Kurstadt verheerend. Wieso werden nicht vorhandene Gewerbebrachen entlang der Mindener - und Kanalstraße durch eine neue Nutzung aufgewertet? Wie man immer wieder hört, suchen dort Eigentümer händeringend nach Investoren für ihre Grundstücke.“

Für die BBO ist der jetzt eingeschlagene Weg Stadtplanung auf Zuruf und hat mit einer strategisch, zielorientierten Planung nichts zu tun.

Foto_Stephan_Bieniek_IMGE_20130514_Kanalstr_BO_01

Am Kokturkanal. Blick nach Nord-Westen Richtung Sielpark.
Foto: Stephan Bieniek


Fraktionsvorsitzender Reiner Barg: “Auf den Punkt gebracht: Man ermöglicht den Bau eines Autohauses im Landschaftsschutzgebiet, schafft dort  insgesamt 1,5 Hektar Gewerbefläche, indem man seine ursprünglichen Ziele, die Landschaft zu schützen und Park- und Grünflächen zu sicher, über den Haufen wirft. Wahrlich keine intelligente Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, wie es sich leider an vielen Beispielen in unserer Stadt zeigt.“

Dabei begrüßt es die BBO, wenn Firmem, wie das renommierte Autohaus Glinike  investieren wollen. Dazu Stephan Bieniek(BBO): „Wenn Probleme bestehen, muss die Wirtschaftsförderung  die betroffenen Firmen unterstützen. Es hätte im vorliegenden Fall bestimmt Alternativen gegeben.“

Pressemitteilung der BBO vom 14.05.2013