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Pressemitteilungen - Stellungnahmen BBO - Thema Nordzerschneidung PDF Drucken E-Mail
Partieller Baustopp
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Donnerstag, 21. April 2011
Bürger für Bad Oeynhausen(BBO): Dr. Kruse sollte sein Gutachten im Fachausschuss erörtern

Bad Oeynhausen. Die Bürger für Bad Oeynhausen(BBO) begrüßen, dass sich jetzt auch die Grünen in die Debatte über die Deponie in Dehme einschalten.

Fraktionsvorsitzender Reiner Barg: „In der letzten Ratssitzung, Anfang April, sah das noch ganz anders aus. Hier hätte man bereits  die Weichen für einen verantwortlichen Schutz der Menschen stellen können. Aber auch die Grünen entschieden sich seinerzeit zusammen mit CDU, SPD, FDP und UW gegen unser Anliegen und für die Vertagung der Probleme.“ Spätestens in den kommenden Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses und des Umweltausschusses nach Ostern sollte sich die Stadt jedoch deutlich positionieren.

Für Hendrik Kemena(BBO) liegen die Dinge dabei klar auf der Hand: „Aufgrund der Gefahrenlage darf unserer Meinung nach die Deponie zur Zeit nicht durch den Autobahnbau angeschnitten werden. Nur ein partieller Baustopp für den betroffenen Bereich kann das gewährleisten.“ Die BBO erwartet deshalb, dass sich auch die anderen Fraktionen dieser Meinung anschließen.

Matthias Köhler: „Dr. Kruse, Leiter des toxikologischen Instituts der Uni Kiel, stellt in seiner gutachterlichen Bewertung der vorliegenden Daten mögliche Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung im Bereich der ehemaligen Deponie fest. Erst wenn geklärt ist, wie man die Menschen dort umfassend schützen kann, darf weitergebaut werden.“

Die BBO hält es für sinnvoll, wenn Dr. Kruse sein Gutachten im Stadtentwicklungs- oder Umweltausschuss erörtern würde. Barg: „Wenn Dr. Kruse dazu bereit wäre, sollte er eingeladen werden. Ich hoffe, dass uns die Grünen dabei unterstützen.“